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Emotionelle Erste Hilfe. EEH.

Emotionelle Erste Hilfe: Sofortige Unterstützung in schwierigen Situationen.

Wenn Eltern sich mit ihrem Baby/Kleinkind in schwierigen und angespannten oder eskalierenden Situationen während der Schwangerschaft oder nach der Geburt befinden, kann ihnen in diesen Situationen mit der Emotionellen Ersten Hilfe Unterstützung geboten werden. 

In der Schwangerschaft

  • Kontakt und Bindungsaufbau zum ungeborenen Kind.

  • Unterstützung in einer schwierigen Schwangerschaft.

  • Unterstützung bei Risikoschwangerschaft.

Nach der Geburt

  • Unterstützung für belastete und überforderte Eltern.

  • Unterstützung für  Eltern von Babys/Kleinkind die viel weinen und wenig schlafen.

  • Unterstützung für Eltern, die chronisch erschöpft sind.

  • Geburtsverarbeitung von Spontangeburten, Kaiserschnitt, Zangen-, Saugglocken- oder Fehlgeburten.

  • Begleitung von Wochenbettkrisen.

  • Elternstärkung bei Unsicherheiten im Umgang mit ihrem Baby.

Mit verarbeitenden Gesprächen und körperorientierten Mitteln lernen belastete Eltern, gemeinsam mit ihrem Baby/Kleinkind aus dem angespannten Kreislauf auszusteigen. Sie lernen, den Alltag ruhiger und gelassener zu gestalten und ihrer elterlichen Intuition zu vertrauen, um eine sichere und feinfühlige Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Im Rahmen der Emotionellen Ersten Hilfe werden u.a. Körperberührungen, Übungen zur eigenen Körperwahrnehmung sowie entspannungs­fördernde Atemtechniken eingesetzt.

Thomas Harms beschreibt seine Methode in seinem Buch „Emotionelle Erste Hilfe“ wie folgt: „Sie bietet Eltern und Säuglingen akute Unterstützung und Hilfe an, wenn der emotionelle Draht, die Einfühlung und Nähe durch widrige innere oder äussere Umstände verloren gegangen sind. Der Ansatz hilft dann, wenn Eltern in den frühen Entwicklungsphasen vor oder nach der Geburt mit den Nerven am Ende sind, die Ausdruckssprache ihres Kindes nicht mehr verstehen und kein Licht am Ende des Tunnels erkennen können.“

„Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“
J. W. von Goethe

Beratungsablauf

  • In einem ersten Telefongespräch hören wir uns Ihr Anliegen an.

  • Wir beantworten erste Fragen und vereinbare so bald als möglich einen ersten Termin.

  • Wir bieten Ihnen Offenheit und Verständnis, Zeit und Raum um von Ihren Problemen erzählen zu können.

  • Gemeinsam suchen wir im Gespräch nach Ressourcen (bisher unter Umständen verdeckten Möglichkeiten) um Sie im täglichen Leben mit Ihrem Baby zu entlasten.

  • Wir stellen Ihnen unsere Erfahrungen und unser Wissen zur Verfügung und bieten Ihnen und Ihrem Partner/in und Ihrem Baby/Kleinkind sanfte körperorientierte Übungen an. Diese unterstützen den Organismus von Eltern und Baby/Kleinkind, einen Weg aus der seelischen und körperlichen Krise zurück in die Entspannung zu finden. So können Sie wieder Kraft und Vertrauen in Ihre elterliche Intuition und Kompetenz erlangen.

  • Wichtig: Ihre Wünsche und persönlichen Grenzen bzw. die Ihres Kindes werden unbedingt gewahrt (u.a. Verschwiegenheit).

  • Die Krisenbegleitung ist zeitlich begrenzt. Je nach Thematik/Problematik werden zwischen fünf und zehn Termine benötigt, selten mehr.

  • Sollte weiterführende Unterstützung (z.B. Psychotherapie) sinnvoll erscheinen, unterstützen wir Sie gerne dabei, einen geeignete(n) Therapeut(in) zu finden.

Eltern-Information

Die Emotionelle-Erste-Hilfe ist eine körperorientierte Kurzzeit-Therapie für Eltern und Babys/Kleinkinder. Die Sitzungen dauern in der Regel 60 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen sind abhängig von der jeweiligen Situation: In den meisten Fällen reichen ca. drei bis acht Sitzungen aus, um die vor­herrschenden Probleme zu entlasten oder zu lösen.

Mit den eingesetzten körperorientierten Methoden werden die Eltern und das Baby/Kleinkind in einen entspannteren Zustand und somit in eine Entlastung und Verbesserung der Situation geführt.

„Was den Eltern hilft, hilft auch dem Baby und was dem Baby hilft, hilft auch den Eltern.“
(Paula Dietrichs)

Weiteres Therapieangebot:

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